Holzmarktlage

EMPFEHLUNG aufgrund der aktuellen Corona - Entwicklung

Die Krise rund um die Corona-Pandemie hat ihre Auswirkungen auch auf die Holzwirtschaft, den Holzmarkt und somit auch auf die Forstwirtschaft.

Wir bitten Sie daher die aktuelle Lage auf den „Märkten“ wirklich ernst zu nehmen!!

Wir empfehlen und raten Ihnen aufgrund der derzeit unsicheren Situation dringend Folgendes: 

Schlagen Sie bitte kein frisches Holz mehr ein.

Verzichten Sie auf sämtliche Durchforstungen.

Arbeiten Sie die angefallenen Schadhölzer sorgfältig auf und achten Sie dabei auf einen effektiven Waldschutz.

Sofern die Hölzer nicht direkt an einen Kunden vermarktbar sind, ist eine  insektizidfreie Verbringung auf Lagerplätze bzw. mit mindestens 500 m Abstand vom nächsten Nadelholzbestand erforderlich.

Weiterhin kann die Gefahr durch rindenbrütende Borkenkäfer durch Entrindung des Stammholzes begegnet werden.

Gegebenenfalls muss dort wo nicht anders möglich der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Rahmen des integrierten Pflanzenschutzes in Betracht gezogen werden. Hierbei sind sämtliche Auflagen und Sicherheitshinweise zu beachten.

Borkenkäferbefallenes Kronenmaterial ist waldschutzwirksam zu hacken, um sie dem Käfer als Brutmaterial zu entziehen.

Das anfallende Hackgut ist bei nicht Vermarktbarkeit bei Waldschutzrelevanz auf Haufen vor Ort zu hacken (Kompostwirkung) oder bei keinem Borkenkäferbefall flächig in den Bestand einzubringen.

 

Wir alle können derzeit weder sagen, wann (bzw. ob) das Holz in die Werke gefahren wird, geschweige denn, zu welchen Rahmenbedingungen abgerechnet wird.

Helfen Sie alle mit, diese „Krise“ zu bewältigen und schonen Sie in diesem Fall durch Beachtung der o. a. Empfehlungen den Holzmarkt.

Wir bedanken uns bei Ihnen. Bleiben Sie gesund.

Lassen Sie uns gemeinsam durch die Krise kommen.

Quelle: Forstwirtschaftliche Vereinigung Oberpfalz, Regensburg

  

Holzmarktlage im 2. Quartal 2020

Der Sturm Sabine hat bei vielen Waldbesitzern Windbrüche und Windwürfe hinterlassen.

Frischholzeinschläge müssen jetzt zurück gestellt werden! Priorität hat jetzt das Sturmholz aus den Wäldern zu schaffen, um dem Borkenkäfer keinen zusätzlichen Brutraum zu bieten.

Ein Preisrückgang für Sturmhölzer ist angekündigt bzw. wurde teilweise schon umgesetzt.

 

Hinweis: Sturmhölzer wenn möglich auf einen anerkannten Sammellagerplatz fahren, da Sturmholz -fördertechnisch- wie Käferholz behandelt wird. Es gibt eine Förderung für die Verbringung aus dem Wald (insektizidfreie Borkenkäferbekämpfung).

Ein Sammelantrag ist von Seiten der WBV bereits gestellt.

 

In einem persönlichen Gespräch benennen wir gerne konkrete Holzpreise und wichtiges zur Holzaushaltung.

 

Wir beraten Sie auch gerne vor Ort und bieten Ihnen Unterstützung bei allen Holzerntearbeiten. Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Achhammer unter der Handy-Nr. 0170 9240338 oder unter Tel. 09491/3300 Dienstags im Büro von 9 - 12 Uhr und 19 - 21 Uhr.

 

 


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